Ungarisch Kurse an der Universität Pécs

Ich hatte einige bewegte Tage am Ende von April, da ich ungefähr 40 Studenten prüfte in Ungarisch an der Universität. Seit November unterrichte ich Ungarisch als Fremdsprache in dem Internationalen Studien Zentrum an der Universität Pécs für Studenten hauptsätzlich aus Jordanien, aber auch aus Nigeria, China und Schweden. Diese Studenten kamen zu mir in Herbst als absolute Anfänger, sie hatten vorher gar nichts mit der ungarischen Sprache zu tun, wir haben die Arbeit mit dem Alphabet und mit der Aussprache angefangen. Und obwohl die meisten von ihnen nur einmal in der Woche eine Doppelstunde hatten und daneben noch ganz viele andere Fächer hatten, habe ich mich sehr gefreut, dass die meisten jetzt schon fähig sind sich auf Ungarisch vorzustellen, ein wenig über ihre Familie zu sprechen, im Markt einzukaufen oder im Restaurant etwas zu bestellen. Sie sind witerhin Anfänger, aber ich denke, das ist schon ein guter Anfang um später in etwa fünf Jahren ein Praktikum in einem ungarischen Krankenhaus zu machen. Dies wünsche ich auch allen meinen Studenten, und viel Erfolg bei den Aufnahmeprüfungen!

Neben den Prüfungen hatten wir auch ein wenig Zeit um etwas gemeinsam zu unternehmen. ich denke, dass ich als Ungarisch Lehrerin auch die Aufgabe habe meinen Studenten zu helfen sich in Ungarn einzuleben, den Kulturschock zu überleben und mehr über die ungarische Kultur zu erfahren. Dazu dienten auch Aufgaben in den Stunden: so gingen wir zum Beispiel in die Markthalle um dort Erfahrungen zu sammeln, haben Lieder gehört, etwas über ungarische Volksmusik gelernt, über ungarische Spezialitäten gesprochen usw. Diese Letztere war eine große Herausforderung für mich bei diesen Gruppen, denn die meisten Studenten sind Muslims, die ja kein Schweinefleisch essen und kein Alkohol trinken. Deswegen fallen viele ungarische Speisen bei Ihnen aus und der berühmte ungarische Wein werden auch nicht alle kosten. Ich musste deswegen andere Werte hervorheben. Und eine Frage musste unbedingt gelehrt werden: “Van benne sertéshús?” (Ist Schweinefleisch drin?) Was ich aber sehr bewunderswert gefunden habe, wie alle die ungarische Naturgegebenheiten schätzten und lobten – besonders jetzt im Frühling.

Zum Glück hatten wir ein wenig Zeit gemeinsame Ausflüge zu machen. Ein Teil der Studenten besuchten mich in meiner Heimatstadt Pécsvárad, wo wir die Burg besichtigt haben. Mit einem anderen Teil der Studenten (christliche Jordanen, Nigerianer, Schwede) gingen wir nach Zengővárkony, wo wir das Ostereimuseum besichtigt haben und beim Rozmaring Gästehaus Weinprobe (ja, die durften!) gehabt haben. Ich habe diese gemeinsam verbrachte Zeit sehr genossen.

Einige Bilder dazu:

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